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Ehrung für Ralf Käber

17.10.2019

EGGEBEK Auf der letzten Wehrführerversammlung der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Eggebek ernannte Amtsvorsteherin Ute Richter den Ende des letzten Jahres aus dem Amt ausgeschiedenen Ralf Käber zum Ehrenamtswehrführer. Sie lobte dabei seine hohe fachliche Kompetenz und seine ausgeprägte Führungsqualität, mit der der 52-Jährige seine Mitstreiter in Entscheidungsprozessen zu überzeugen wusste und für die Sache begeistern konnte. Anerkennung und Wertschätzung erwarb sich Käber zusätzlich durch sein kameradschaftliches Miteinander bei den zahlreichen repräsentativen Pflichten, die auch mit dem Amt eines Amtswehrführers verbunden sind.

„Dieses kameradschaftliche Miteinander in den Wehren, bisher eine wichtige Säule des freiwilligen Feuerwehrwesens, ist zunehmend schwieriger aufrecht zu erhalten. Die Interessen der Menschen sind vielfältiger geworden und soziale Kontakte verschieben sich in die Anonymität der ,sozialen’ Medien“, bedauert Ralf Käber allerdings selbst.

Eingetreten in die Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Eggebek ist Ralf Käber 1987 mit 20 Jahren, aber die Feuerwehr war schon von Kindesbeinen an für ihn präsent, denn sein Vater war fast 40 Jahre lang Leiter der Fliegerhorstfeuerwehr des Flugplatzes Eggebek und somit war der Weg ins Feuerwehrwesen vorgezeichnet. Auch seine Ehefrau Frauke hat über das leidige Bügeln der Uniformhemden hinaus stets am Feuerwehrleben teilgenommen und es aktiv unterstützt.

Bereits 1997 wurde Käber mit 30 Jahren zum stellvertretenden Wehrführer in Eggebek und vier Jahre später zum stellvertretenden Amtswehrführer gewählt. Im Januar 2007 trat er dann die Nachfolge des bisherigen Amtswehrführers Helmut Nissen an und hatte dieses Ehrenamt insgesamt zwölf Jahre bis zum Ablauf der Wahlperiode 2018 inne. „Ich habe sehr schöne Jahre als Amtswehrführer gehabt und viele interessante Kontakte knüpfen können. Besonders froh bin ich, dass es während meiner Amtszeit zu keinerlei Verletzungen von Kameraden bei Einsätzen gekommen ist und dass sich die Jugendwehren im Amt so ausgezeichnet entwickelt haben”, blickt Ralf Käber positiv zurück.

Sein Engagement bei der Feuerwehr musste er überwiegend aus gesundheitlichen Gründen beenden. So ganz aus dem Feuerwehrwesen wird er sich jedoch nicht zurückziehen, da er weiterhin auf Kreisebene als Leiter der technischen Einsatzleitung der Katastrophenschutzeinheit sowie in der Leistungsbewertung „Roter Hahn“ tätig ist. rth

 

Quelle SHZ

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Ehrung für Ralf Käber